Ohren und Flüssigkeiten

Trockene Ohren sind besser gegen Keime gewappnet als nasse, denn mit Wasser und anderen Flüssigkeiten können Bakterien und Keime leichter in den Gehörgang eindringen. Vorsicht also nach dem Baden oder Tauchen.

Wasser, das nach dem Schwimmen oder Tauchen im Ohr zurückbleibt, kann unangenehm sein – und sogar ein Krankheitsrisiko. Wasser, Salz und Chlor greifen den Schutzfilm im Ohr an, so dass das Ohr weniger gut geschützt ist. Ein in der Folge entzündeter Gehörgang schmerzt nicht nur. Die Entzündung kann chronifizieren und sich sogar auf den Knochen ausdehnen.

Symptome der sogenannten Bade-Otitis (oder «swimmer’s ear»), wie man die Entzündung nennt:

  • Dumpfes, schlechtes Hören nach dem Baden, Tauchen, Duschen, etc.
  • Nach ein bis zwei Tagen: Jucken im Ohr, sowie Berührungsempfindlichkeit
  • Zunehmende Schmerzen, besonders bei Drücken auf Ohrknorpel und Ziehen am Ohr
  • Geschwollene, gerötete Haut am Gehörgang
  • Sekret tritt aus dem Ohr aus

Bei diesen Symptomen sollten Sie einen Ohrenarzt kontaktieren bzw. aufsuchen.

Schützen Sie Ihr Gehör vor Wasser

Wenn Sie schon öfters Wasser im Ohr hatten und Probleme damit, empfehlen wir wärmstens, spezielle Ohrstöpsel vor dem Wasserkontakt einzusetzen. So verhindern Sie, dass Wasser und darin gelöste Stoffe ins Ohr eindringen. Bei Akustik Schweiz finden Sie die entsprechenden Produkte.
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