Hörminderung hat verschiedene Gründe

Wie kommt es zu einem Teil- oder Totalverlust der Hörfähigkeit? Die Ursachen sind vielfältig: Krankheiten können dazu führen, ebenso das Altern, oder äussere Faktoren wie etwa Lärm. Weitere mögliche Gründe sind eine genetische Veranlagung, Infektionen, Medikamente, Alkohol, Rauchen. Eine Hörschwäche kann sich langsam entwickeln oder urplötzlich auftreten. Glücklicherweise ist es heute möglich, die meisten Formen von Hörminderung mindestens partiell zu kompensieren.

Lärmbedingt

Lärmbelastung – ob nur während kurzer Zeit oder dauerhaft – gehört zu den häufigsten Auslösern von Hörproblemen. Neben den Ohren kann Lärm übrigens auch andere Organe schädigen.
Mehr

Altersbedingt

Ältere Menschen hören in der Regel schlechter als jüngere, weil die Haarsinneszellen im Innenohr mit der Zeit brechen. Grosse Belastungen, die auf das Gehör einwirken, etwa starker Lärm, leisten diesem Verfallsprozess zusätzlich Vorschub.
Mehr

Erblich bedingt

Wenn Schwerhörigkeit in der Familie schon vorgekommen ist, steigt die Wahrscheinlichkeit von weiteren Fällen. Die Krankheit kann dann etwa auch bereits bei Kindern auftreten.
Mehr

Infektionen

Eine Ohrenentzündung kann sich negativ auf die Hörfähigkeit auswirken. Das Gleiche gilt auch für bakterielle und virale Infekte, beispielsweise Masern oder Meningitis.
Mehr

Verstopfte Gehörgänge

Ein durch Ohrenschmalz (Cerumen) verstopfter Gehörgang ist häufig die Ursache für Hörprobleme. Meistens schafft eine fachmännisch vom Ohrenarzt durchgeführte Reinigung Abhilfe. Zuviel Cerumen kann also schädlich fürs Gehör sein, aber auch zu wenig – die Unterproduktion von Ohrenschmalz führt zuweilen zu Entzündungen.

Suchtmittel und Medikamente

Der Konsum von Tabak und Alkohol begünstigt – vor allem im Übermass – Hörminderung, ebenso gewisse Medikamente.
Mehr

Krankheiten

Masern, Meningitis, Scharlach und weitere Erkrankungen haben schon oft zu Hörminderung geführt. Nicht selten steht auch die Otosklerose am Anfang einer Schwerhörigkeit.
Mehr

Flüssigkeiten

Trockene Ohren sind besser gegen Keime gewappnet als nasse, denn mit Wasser und anderen Flüssigkeiten können Bakterien und Keime leichter in den Gehörgang eindringen. Vorsicht also nach dem Baden oder Tauchen.
Mehr

Druck

Plötzliche Veränderungen des Luftdrucks sind belastend für das Ohr, bzw. das Trommelfell. Bestimmt kennen Sie solche Momente, etwa im Zug bei einer Tunneldurchquerung, im Flugzeug im Landeanflug, oder beim Schnorcheln und Tauchen.
Mehr